“VON MIR ZU DIR”

Die Nach­bar­schafts­hil­fe „Von mir zu dir“ ist das ers­te gemein­de­über­grei­fen­de Nach­bar­schafts­pro­jekt in Ost­ti­rol. Ein­woh­ner der Gemein­den St. Jakob, St. Veit, Hopf­gar­ten und Kals kön­nen Hil­fe für ihren All­tag bean­tra­gen oder ihre Hil­fe zur Ver­fü­gung stel­len. Das Pro­jekt, initi­iert vom Frei­wil­li­gen­zen­trum Ost­ti­rol, ergänzt bestehen­de pro­fes­sio­nel­le Ange­bo­te durch ehren­amt­li­che Tätig­kei­ten. Mit­hil­fe eines wach­sen­den Netz­werks ist eine schnel­le und kos­ten­lo­se Hil­fe für den All­tag gewährleistet.

Für Hil­fe­su­chen­de selbst bedeu­tet eine funk­tio­nie­ren­de Nach­bar­schafts­hil­fe ein gro­ßes Mehr an Lebens­qua­li­tät. Sie erhal­ten nicht nur die drin­gen­de Unter­stüt­zung im All­tag, son­dern auch eine sozia­le Teil­ha­be an einer Gesell­schaft, die zuneh­mend anony­mer wird. Auch Ange­hö­ri­ge pro­fi­tie­ren von der Nach­bar­schafts­hil­fe „Von mir zu dir“: Sie sind nicht immer vor Ort, wis­sen aber, dass da jemand ist, der zum Bei­spiel nach den Eltern schaut.

Wo Men­schen jeden Alters sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen, wird nie­mand zurück­ge­las­sen. Unse­re Nach­bar­schafts­hil­fe ist ein gro­ßes Plus: sozi­al, kul­tu­rell, mensch­lich und wirtschaftlich.

Hil­fe­leis­tun­gen

Dem Nach­barn beim Ein­kau­fen Milch und Brot mit­neh­men oder das Packerl von der Nach­ba­rin zur Post brin­gen – meist liegt’s auf dem Weg. Und dem nächs­ten ist geholfen.

Nicht immer kön­nen Sozi­al­spren­gel oder Rotes Kreuz alle Diens­te und Fahr­ten über­neh­men. Was für eine Unter­stüt­zung, wenn sich da einer ehren­amt­lich Zeit nimmt.

Die­se ver­flix­ten For­mu­la­re und dann muss man auch noch per­sön­lich hier und da vor­bei­schau­en – älte­re Men­schen tun sich häu­fig schwer damit. Fein, wenn sie hier eine gewis­sen­haf­te Hel­fe­rin oder einen Hel­fer haben.

Zwi­schen­durch hoch zum Bankl spa­zie­ren, viel­leicht sogar eine Beglei­tung für das nächs­te Thea­ter­stück im Kul­tur­saal haben? Wer hier mit­hilft, dass ande­re wie­der mal raus und unter Men­schen kom­men, bewirkt viel.

Zur bes­ten Medi­zin zäh­len sozia­le Kon­tak­te. Manch­mal reicht schon ein kur­zes Rat­schen über Gott und die Welt. Häu­fig sind es berei­chern­de Gesprä­che, die der See­le guttun.

Die Tür quietscht immer wie­der oder die Glüh­bir­ne der Decken­lam­pe muss aus­ge­tauscht wer­den. Gut, wenn da ein Anruf genügt …

Drei Wochen Kur, wer soll da auf den Hund oder die Kat­ze auf­pas­sen? Viel­leicht fin­det sich jemand in der Nachbarschaft?

Eine klei­ne Kräu­ter­ex­pe­di­ti­on, das jähr­li­che Som­mer­fest, der leben­de Advents­ka­len­der – wir wis­sen auch, wie man gemein­sam genießt und fei­ert. Umso schö­ner, wenn es hilf­rei­che Hän­de gibt, die beim Orga­ni­sie­ren mit anpacken.

Wie funktioniert’s?

Ein­fa­cher geht’s nicht: Anru­fen oder For­mu­lar ICH SUCHE HILFE oder ICH BIETE HILFE online aus­fül­len und absen­den. Nach einem per­sön­li­chen Gespräch und etwas Papier­kram brin­gen wir Hil­fe­su­chen­de mit Hel­fe­rin­nen und Hel­fer zusammen. 

Ihre Ansprech­part­ne­rin

Danie­la Ladstätter

Unter­stüt­zung

Ger­ne kön­nen Sie unser Pro­jekt “Nach­bar­schafts­hil­fe — VON MIR ZU DIR”, der Orga­ni­sa­ti­on SGS Defer­eg­gen-Kals und des Frei­wil­li­gen Zen­trum Ost­ti­rols, in Form von Geld­spen­den unter­stüt­zen. Damit kön­nen wir unse­ren frei­wil­li­gen Hel­fern und Hel­fe­rin­nen etwas für ihre ehren­amt­li­chen Tätig­kei­ten zurück­ge­ben. Für die Ein­zah­lung Ihres Unter­stüt­zungs­bei­tra­ges steht Ihnen unse­re Bank­ver­bin­dung zur Verfügung:

Bank: Raiff­ei­sen Regio­nal­bank Matrei
IBAN: AT24 3637 8000 0703 9167
BIC: RZTIAT 22 378

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